Aktuelles

Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen
In Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

am  Dienstag, 26.03.2019 um 20 Uhr 
Eintritt: 6,00 € 
EinsteinHaus, Club Orange 

Pressefreiheit ist die Basis einer demokratischen Gesellschaft. Wo Medien nicht über Unrecht, Machtmissbrauch oder Korruption berichten können, findet auch keine öffentliche Kontrolle statt, keine freie Meinungsbildung und kein friedlicher Ausgleich von Interessen. Wo nicht unabhängig berichtet werden darf und wo Menschen ihre Meinung nicht frei äußern können, werden auch andere Menschenrechte verletzt. Daher ist Pressefreiheit stets ein Gradmesser für die Achtung der universell gültigen Menschenrechte in einem Land.

Großer Andrang im neuen Kaufhaus „Siegle“  der AG West

Mit einem Last Minute Weihnachtsmarkt startete die AG West einen Probelauf im neuen Kaufhaus im Ulmer Westen. Das Interesse war groß und ebenso die Bereitschaft sich auf den 270 qm Verkaufsfläche, bei einem Glas Glühwein oder einem Punsch, für sich selbst oder für andere ein Geschenk auszusuchen. Renner waren gebrauchte Handtaschen, Tücher und Krawatten sowie Weihnachtsdeko, Geschirr und Gesellschaftsspiele. Auch die raffinierten Upcycling Ideen, die Produkte des Ulmer Weltladens oder der Honig vom Roten Berg trafen den Geschmack der Kaufinteressierten und so war die Freude groß, als abgerechnet wurde und nun die ersten zwei Monatsmieten mit dem Erlös abgedeckt werden können.

Eröffnung am 14. Februar um 17 Uhr

Endgültig eröffnet wird das neue Kaufhaus im Siegle, an dessen Namen und Design noch gearbeitet wird, am 14. Februar um 17 Uhr mit einem kleinen Festakt, zu dem auch Bürgermeister Tim von Winning erwartet wird. Für den richtigen Sound sorgt DJ Roter Freibeuter. Die AG West freut sich über Ihren Besuch.

19 Stunden in der Woche regelmäßige Öffnungszeiten

Nach der Eröffnung am 14.2 ist das Kaufhaus jede Woche von Mittwoch bis Freitag von 14-19 Uhr und Samstags von 11-15 Uhr geöffnet.

Es gibt

- gute gebrauchte Artikel,

- Fair gehandeltes vom Ulmer Weltladen,

- ausgesuchte regionale Produkte und

- interessante Upcyclingideen.

Bei der Auswahl hilft eine Tasse Kaffee, ein Tee oder ein Kaltgetränk in der großzügigen Sitzecke des Kaufhauses.

Laufende Unterstützung benötigt:

Für den Betrieb des Ladens ist die AG West auf vielfältige Unterstützung aus der Bürgerschaft angewiesen:

Gute gebrauchte Artikel

Benötigt werden: Haushaltsartikel, insbesondere Kaffee+ Teekannen, GeschirrService (keine einzelnen Teller und Tassen), Töpfe und Pfannen, funktionierende Küchengeräte, Vasen und Kerzenständer
Accessoires wie Handtaschen und Rucksäcke, Gürtel, Schals und Handschuhe, Geldbeutel, Tücher, Krawatten und Fliegen, Kleinmöbel wie Stühle, Steh-, Tisch- und Deckenlampen, (Beistell-) Tischchen und einzelne tragbare Sessel (keine Couchgarnituren)
Kinderspielzeug (keine Puzzles). Neben den Waren, die immer abgegeben werden können, wird es alle zwei Monate ein besonderes Thema geben.

Sonderthema Februar und März: Musik und Film

Noten, Notenständer, Musikinstrumente, CD´s und Schallplatten, DVD´s (keine Video- und Musikkassetten), Fotoalben, Kameras, Projektoren und      Fotografiezubehör, Bilderrrahmen, Plattenspieler.

auf keinen Fall: Kleider, Schuhe, Bücher, Zeitschriften und Kruscht.

Warenannahme

Bis zur Eröffnung können Sie die Waren immer Donnerstags und Freitags von 14-19 Uhr direkt vor Ort abgeben, am Samstag 9. Februar gibt es einen  Sondertermin von 11-15 Uhr. Nach der Eröffnung gelten die oben angegebenen Öffnungszeiten. Wenn Sie sich informieren wollen, welche Waren aktuell benötigt werden, rufen sie die Seite der AG West auf www.agwest.de unter dem Stichwort Siegle finden sie die aktuellen Bedarfe.

Upcycling

Immer mehr Menschen fertigen aus gebrauchten Waren tolle neue interessante Upcycling Produkte. In unserem Laden möchten wir den kreativen Köpfen und ihren Produkten eine Verkaufsmöglichkeit geben. Sie fertigen Upcycling Produkte und haben Interesse diese in unserem neuen Laden anzubieten ? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Engagement für Nachhaltigkeit

Der Laden wird von Engagierten im Ehrenamt betrieben. Sie haben Lust in diesem Team mitzuarbeiten und Ihre Zeit für dieses neue Projekt  einzubringen. Wir freuen uns auf Sie.

Ideenwerkstatt für Nachhaltigkeit im Stadtteil

Unser Projekt ist offen für Ihre Ideen und Vorschläge, für Veranstaltungen oder Ihren Upcyclingkurs. Sprechen Sie uns an.

AG West e.V. Projekt Siegle, Karin Pfalzer, siegle@agwest.de

Geschrieben am 19.12.2017

Fairteiler

Der Fairteiler ist ein frei zugänglicher Schrank mit eingebautem Kühlschrank, der seit einigen Wochen im Erdgeschoss des HDB steht und dazu dient, dass übriggebliebene Lebensmittel an die Frau/den Mann kommen. Dort können Lebensmittel, die man selbst nicht
(mehr) konsumieren möchte oder kann, einfach eingestellt werden. Zum Beispiel, weil man in den Urlaub fährt und der Kühlschrank noch nicht leer ist; weil so viel Marmelade gekocht wurde, dass man gar nicht alles selbst essen kann; weil man etwas geschenkt bekommen hat, das einem eigentlich gar nicht schmeckt; etc. Auf diese Weise lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Gute Lebensmittel landen nicht im Müll und andere Menschen freuen sich darüber - aus dem Fairteiler können sich nämlich alle einfach bedienen.

Wiederverwenden statt Wegwerfen ist Abfallvermeidung. Deshalb lohnt es sich, den regionalen Tausch- und Verschenkmark der Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) zu nutzen. Jeder kann hier kostenlos und ganz einfach privat tauschen, verschenken und suchen. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte oder andere Gebrauchsgegenstände können hier einen neuen Besitzer finden.

Ziel ist die Förderung der Abfallvermeidung und somit auch der Umweltschutz. Denn: bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden Energie und Rohstoffe verbraucht. Je länger ein Produkt benutzt wird, desto ressourcenschonender ist es.

Hier der Link, mit dem Sie direkt auf den Tausch- und Verschenkmarkt gelangen: http://www.ebu-ulm.de/tauschboerse/tauschboerse.php

Dort gibt es auch eine ausführliche Beschreibung der Vorgehensweise. Die Nutzung ist einfach und unkompliziert - und erfolgversprechend!

Der 1992 gegründete gemeinnützige Verein TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e. V. hat das Ziel, wirtschaftlich benachteiligte Kleinbauern und Arbeiter sowie ihre Familien in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen, sie zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.Der Verein vergibt an Importeure, Verarbeitungsbetriebe und Händler, die bestimmte Kriterien des fairen Handels erfüllen, das Fair-Trade-Siegel für ihre Produkte. Mitglieder sind Organi-sationen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Umwelt, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt zum größten Teil über Linzenzeinnahmen für das Fair-Trade-Siegel.Inzwischen sind Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel wie zum Beispiel, Bananen, Kaffee, Tee und Schokolade in vielen Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten erhältlich.

"Fairtrade" bedeutet "gerechter Handel": Preise beispielsweise werden so gestaltet, dass Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können, Kinderarbeit ist verboten, strenge Kriterien für Umwelt- und Sozialstandards müssen eingehalten werden.
Um "Fairtrade Town" zu werden, musste auch Ulm fünf Kriterien erfüllen, die vom unabhängigen Verein "Transfair e.V." mit Sitz in Köln überprüft wurden: Unter anderem musste nachgewiesen werden, dass mindestens 22 Einzelhandelsgeschäfte und elf Gastronomiebetriebe in der Stadt Fairtrade-Produkte im Sortiment haben.
In Ulm war diese Hürde leicht zu nehmen: Die Lenkungsgruppe fand mindestens 27 Einzelhandelsgeschäfte und 17 Gastronomiebetriebe, die fair gehandelte Produkte anbieten. Fairtrade-Aktivitäten haben außerdem drei Schulen, vier Vereine und 15 Kirchengemeinden zurückgemeldet. Das Rathaus und viele Einrichtungen der Stadt Ulm verwenden Kaffee, Tee und Säfte aus fairem Handel.
Besonders erfreulich ist das Engagement an Ulmer Schulen. So konnte das St.-Hildegard-Schulzentrum als erste Ulmer Schule den Titel "Fairtrade School" entgegennehmen. Auch die Medien berichten ausführlich über Ulmer Veranstaltungen und Projekte rund um Fairtrade. "Ein gutes Gefühl, Teil einer großen Bewegung zu sein", findet Kirsten Tretter, die Vorsitzende der Steuerungsgruppe und Geschäftsführerin im Ulmer Weltladen.