Aktuelles

Vortrag, Gespräch, Musik mit Alberto Acosta und Grupo Sal Duo

am Freitag, 27.09.2019, 19.30 Uhr im Haus der Begegnung

Alberto Acosta ist der bedeutendste Verfechter des indigenen Konzepts "Buen vivir" (gutes Leben). Es beinhaltet ein Leben im Einklang mit der Natur und eine neue Ethik der Entwicklung.

Mit einem Markt der Möglichkeiten ab 18.30 Uhr.

Eintritt: 12 € / 8 €

Vom 13. September bis 27. Oktober finden die „4. GUT LEBEN! Aktionstage für Nachhaltigkeit in Dornstadt“ unter dem Motto „17 Ziele an einem Ort“ statt. Dazu haben die Dornstadter Zukunftsgestalter ein buntes und vielfältiges Programm mit ca. 25 interessanten Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Mit den „17 Zielen“ sind die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele gemeint, die 2015 alle 193 Staaten der Welt mit der Agenda 2030 verabschiedet haben. Der „eine Ort“ ist Dornstadt.

Große Ziele beginnen im Kleinen. Die Dornstadter GUT LEBEN! Aktionstage regen zum Nachdenken, zum Ausprobieren und zum Mitmachen an. Jeder einzelne von uns – egal ob groß oder klein – kann einen kleinen Beitrag für ein GUTES LEBEN bei uns in Dornstadt und an vielen anderen Orten der Welt leisten. Die Dornstadter GUT LEBEN! Aktionstage laden uns ein, weit über den Tellerrand hinaus zu blicken. Zum Beispiel dorthin, wo die vielen Produkte wachsen oder produziert werden, die wir tagtäglich verwenden. Die GUT LEBEN! Aktionstage laden uns aber auch ein, tief in uns hineinzuhören und über unsere eigene, innere Haltung nachzudenken. Die Dornstadter GUT LEBEN! Aktionstage inspirieren und motivieren uns zu handeln und uns für eine GUTE Welt zu engagieren.

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie die Veranstaltungen der Dornstadter GUT LEBEN! Aktionstage 2019!  Noch mehr Informationen gibt’s auf der Website der Dornstadter Zukunftsgestalter unter www.zukunftsgestalter-dornstadt.de

Geschrieben am 06.08.2019

STADTRADELN - 08.09. bis 29.09.2019

seit 2008 treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Ulm ist vom 08.09. bis 29.09.2019 erstmals mit von der Partie. In diesem Zeitraum lade ich Sie ganz herzlich ein, beim STADTRADELN mitzumachen und möglichst viele Radkilometer zu sammeln. Die Stadt Ulm ist seit 1993 Mitglied im Klima-Bündnis.

Anmelden können Sie sich schon jetzt unter www.stadtradeln.de/ulm.

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Gründen Sie ein STADTRADELN-Team bzw. schließen Sie sich einem Team an, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten Sie so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen.

Wagen Sie das Experiment?

Beteiligen Sie sich am STADTRADELN! Verhelfen Sie unserer Stadt zu einer guten Platzierung und motivieren Sie Mitbürger*innen, das Null-Emissions-Fahrzeug Fahrrad vermehrt zu nutzen.

Ich freue mich auf Ihre Unterstützung . Sandra Clauß - Stadt Ulm - Hauptabteilung VGV - Team FahrRad in Ulm - Abteilung Verkehrsplanung (VP)

Geschrieben am 17.06.2019

Handy Challenge 2019

Unser Ziel ist 5000: Ulm und vier weitere Kommunen in der Region beteiligen sich an der „Handy-Challenge“. Wer sein Handy auf sicherem Weg entsorgen möchte, findet an verschiedenen öffentlichen Stellen Sammelboxen.

In Deutschland werden jährlich fast 23 Millionen neue Mobiltelefone verkauft und meist nur 18 Monate genutzt. Unzählige Geräte verschwinden deshalb jedes Jahr als „Ersatzgerät für alle Fälle“ in Schubladen und Schränken. Nur 12 Prozent der Handys werden länger als 24 Monate genutzt. Dabei enthalten sie mehr als 60 Stoffe, darunter 30 Metalle, unter ihnen Gold, Silber, Platin, Kupfer und Tantal, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen und unter anderem im Kongo unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden.

Im Rahmen der „Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg“ möchte jetzt Ulm zusammen mit Blaubeuren, Blaustein, Dornstadt und Langenau bis zu den Sommerferien 5000 gebrauchte Mobiltelefone sammeln und damit der Weiternutzung und dem Recycling zuführen. Das Agenda-Büro der Stadt Ulm sucht für Ulm noch Partner, die bereit sind, eine oder mehrere Sammelboxen in ihren Räumen aufzustellen. Schulen, Vereine, Kirchengemeinden, Gewerbetreibende und andere Stellen mit Publikumsverkehr können sich eigenständig auf www.handy-aktion.de registrieren und Sammelboxen bestellen. Die Zahl der gesammelten Geräte wird erfasst und für die Handy-Challenge angerechnet. Wer sein Gerät abgeben möchte, findet hier die offiziellen Sammelboxen (Liste wird ggf. ergänzt!):

Agenda-Büro, Frauenstraße 19
Rathaus Ulm (Infostelle)
Weststadthaus, Moltkestraße 10
Siegle Haus der Dinge, Söflinger Straße 194
Ulmer Weltladen, Pfauengasse 28
Ulmer Volkshochschule, Kornhausplatz 5
Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Böfinger Steige 20
Fotografie Duong (bei Postfiliale Wiblingen) Pfullendorfer Str 7

Die Sammlungen werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom durchgeführt. Alle gesammelten Geräte werden kontrolliert und sicher zum Telekom Recycling Center transportiert. Dort wird jedes Gerät elektronisch erfasst und in einer Datenbank bewertet. Ca. 15 Prozent von ihnen eignen sich zur weiteren Verwendung. Von diesen Handys und Smartphones werden alle Daten der vorherigen Nutzer in einem zertifizierten Prozess sorgfältig gelöscht. Defekte Handys oder Geräte, bei denen die zertifizierte Datenlöschung zu aufwändig wäre, werden durch das Telekom Recycling Center in Westeuropa mit modernen Verfahren fach- und umweltgerecht recycelt. Rund 60 % der Materialien werden ein weiteres Mal verwendet – als recycelte Metalle oder zur Energieerzeugung.

Mit dem Erlös der landesweiten Handy-Sammlungen werden drei Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika gefördert, beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo.

Geschrieben am 11.06.2019

Das Reparatur Café zieht um

Das 2014 gegründete Reparatur Café verlagert seinen bisherigen Standort ab Juni 2019 vom WeststadtHaus in die Elly-Heuss-Realschule, Schillstraße 35. Die Schulleitung der EHR stellen den Bereich in und um die Mensa 2x monatlich für die Reparaturtermine zur Verfügung.

Betrieben wird das Reparatur Café, unter der Schirmherrschaft der St. Elisabeth-Stiftung, von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die ihre vielfältigen technischen Talente hier sinnvoll anwenden können. Repariert werden Fahrräder sowie Geräte aus dem Haushalts- und Unterhaltungsbereich, für die eine Reparatur in Fachbetrieben oft nicht mehr lohnt. Darüber hinaus werden auch Näharbeiten bzw. Änderungen an Kleidungsstücken durchgeführt. Die Besucher können ihre Wartezeit im von Schülern betriebenen Kultur Café bei Kaffee und Gebäck gemütlich überbrücken.

2019 sind folgende Reparaturtermine geplant: Im Juni / Juli jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats, ab September jeden 2. und 4. Mittwoch des Monats, jeweils von 16 bis 19 Uhr. In den Ferien finden keine Reparaturtermine statt.

Der erste Termin am neuen Standort findet am Mittwoch, den 5. Juni von 16 bis 19 Uhr statt.

Es werden übrigens laufend weitere Reparateure gesucht! Wenn Sie also technische Kenntnisse haben und handwerklich geschickt sind, gerne Fahrräder, Elektrogeräte oder auch Textilien reparieren und sich in einem freundlichen Team engagieren wollen, melden Sie sich bei mir, ich leite das dann weiter.

Diese Infos gerne auch weitergeben!

Freundliche Grüße, Petra Schmitz, Agenda-Büro Stadt Ulm, Tel. 0731 161 1015 oder e-mail p.schmitz@ulm.de

„Tauschen statt kaufen" – „verschenken statt wegwerfen" - Unter diesen Mottos finden wieder die WarenTauschTage in Ulm statt. Sinn der WarenTauschTage ist, dass gebrauchsfähige Sachen, die man nicht mehr verwendet, einen neuen Besitzer finden.

So funktioniert es:
Jeder kann nicht mehr benötigte Gegenstände an den unten genannten Orten am Freitag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr abgeben. Die Gegenstände werden von den Veranstaltern angenommen, gesichtet und für Samstag zum Verschenken ausgelegt. Am Samstag, auch zwischen 14:00 und 16:00 Uhr, sind alle eingeladen zu schauen, ob was Passendes für sie dabei ist.

Geeignet sind Haushaltswaren, Geschirr, Spielzeug, Elektrogeräte oder andere Dinge, die nicht mehr verwendet werden. Wichtig ist, dass die Waren intakt und sauber sind. Zu schwere Gegenstände wie Kleiderschränke oder Elektroherde sind aufgrund des Gewichts und aus Platzgründen nicht geeignet. Händler sind nicht zugelassen.

Die Veranstaltungsorte und Daten der WarenTauschTage:

28./29. Juni:

- Eselsberg, Bürgerzentrum, Virchowstraße 4
- Lehr, Schönenberg-Grundschule Lehr, Stöcklenstraße 7
- Haus der Begegnung, Familienzentrum Adlerbastei, Grüner Hof 7
- Ehinger Tor, Reg. Ausbildungszentrum, Schillerstraße 15
- Weststadthaus, AG West, Moltkestraße 10

Neben dem Tausch von Waren machen die Veranstalter verschiedene Angebote wie Kaffee und Kuchen oder Informationen über ihre Arbeit. Und der Spaß kommt hoffentlich auch nicht zu kurz: beim Platz schaffen zu Hause, beim Stöbern und Finden, und nicht zuletzt im Gespräch, wenn alte Kontakte gepflegt und neue Kontakte geknüpft werden.

Wer nicht zu den WarenTauschTagen kommen kann, findet vielleicht auf der Internet-Seite der EBU beim Tausch- und Verschenkmarkt etwas oder kann dort ein Inserat zur Suche nach einem Gegenstand aufgeben (www.ebu-ulm.de – myEBU – Tausch und Verschenkmarkt).

Im "SIEGLE", dem ehemaligen Schuhhaus in der Söflingerstraße 194 werden gute, gebrauchte Waren, interessante Upcycling Ideen sowie fair gehandelte und regionale Produkte angeboten.

Die Einnahmen kommen, nach Abzug der Kosten, den vielfältigen Projekten der AG West zu Gute - den Cafés Canapé und Blau, dem Weststadthaus mit der KaffeeZeit und der Ulmer Jugendfarm.

Öffnungszeiten:                                                                                                                              

Mi - Fr 14 bis 19 Uhr und Samstag 11 bis 15 Uhr

Mitarbeit im Haus der Dinge

Unser Kaufhaus wird mit Ehrenamtlichen betrieben. Wenn Sie sich vorstellen können, uns mindestens einmal die Woche zu unterstützen und mitzuarbeiten, dann melden Sie sich doch unter siegle@agwest.de

Kunst-Schau-Fenster im Haus der Dinge

Seit 25. April sind für die Gestaltung des aktuellen Kunstfensters Eka und Alfred Bradler verantwortlich. Schauen Sie doch mal rein!

Kontakt: AG West e.V.

Leitung Projekt Siegle Karin Pfalzer, Siegle@agwest.de 

Alles rund um Garten, Camping und Freizeit in der Natur.

Derzeit nehmen wir gerne gut erhaltene Gartengeräte, Gartenmöbel, kleine Zelte, Isomatten und Schlafsäcke, Rucksäcke und anderen Outdoor und Campingbedarf, alles rund ums Grillen, Dreiräder und Roller, Skateboards und Inliner, Outdoorspiel wie Kricket und Boule, Federball und Bälle aller Art.

Wir nehmen weiterhin gerne Musikinstrumente, Radios, Plattenspieler, Videorekorder und DVD`s, Schallplatten, Accessoires wie Handtaschen und Rucksäcke, Gürtel, Schals und Handschuhe, Geldbeutel, Tisch- und Deckenlampen, Kleinmöbel wie Lampen, Stühle und (Beistell-)Tischchen und Kinderspielzeug und Gesellschaftsspiele (keine Puzzles), Kochtöpfe und Pfannen, Tupperware, Uhren und Schmuck.

Wir nehmen bis auf weiteres nicht: Geschirr, Vasen und Kerzenständer, Kleider, Schuhe, Bücher und Zeitschriften, Bilderrahmen, CDs, Blumenübertöpfe und Gartendeko.

Warenannahme findet zu den üblichen Öffnungszeiten statt.

Upcycling im Haus der Dinge

Wenn Sie kreativ aus gebrauchten Produkten neue Dinge herstellen - sprich den Dingen ein zweites Leben geben - und diese Dinge gerne in unserem Kaufhaus anbieten wollen, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Geschrieben am 19.12.2017

Fairteiler

Der Fairteiler ist ein frei zugänglicher Schrank mit eingebautem Kühlschrank, der seit einigen Wochen im Erdgeschoss des HDB steht und dazu dient, dass übriggebliebene Lebensmittel an die Frau/den Mann kommen. Dort können Lebensmittel, die man selbst nicht
(mehr) konsumieren möchte oder kann, einfach eingestellt werden. Zum Beispiel, weil man in den Urlaub fährt und der Kühlschrank noch nicht leer ist; weil so viel Marmelade gekocht wurde, dass man gar nicht alles selbst essen kann; weil man etwas geschenkt bekommen hat, das einem eigentlich gar nicht schmeckt; etc. Auf diese Weise lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Gute Lebensmittel landen nicht im Müll und andere Menschen freuen sich darüber - aus dem Fairteiler können sich nämlich alle einfach bedienen.

Wiederverwenden statt Wegwerfen ist Abfallvermeidung. Deshalb lohnt es sich, den regionalen Tausch- und Verschenkmark der Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) zu nutzen. Jeder kann hier kostenlos und ganz einfach privat tauschen, verschenken und suchen. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte oder andere Gebrauchsgegenstände können hier einen neuen Besitzer finden.

Ziel ist die Förderung der Abfallvermeidung und somit auch der Umweltschutz. Denn: bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden Energie und Rohstoffe verbraucht. Je länger ein Produkt benutzt wird, desto ressourcenschonender ist es.

Hier der Link, mit dem Sie direkt auf den Tausch- und Verschenkmarkt gelangen: http://www.ebu-ulm.de/tauschboerse/tauschboerse.php

Dort gibt es auch eine ausführliche Beschreibung der Vorgehensweise. Die Nutzung ist einfach und unkompliziert - und erfolgversprechend!

Der 1992 gegründete gemeinnützige Verein TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e. V. hat das Ziel, wirtschaftlich benachteiligte Kleinbauern und Arbeiter sowie ihre Familien in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen, sie zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.Der Verein vergibt an Importeure, Verarbeitungsbetriebe und Händler, die bestimmte Kriterien des fairen Handels erfüllen, das Fair-Trade-Siegel für ihre Produkte. Mitglieder sind Organi-sationen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Umwelt, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt zum größten Teil über Linzenzeinnahmen für das Fair-Trade-Siegel.Inzwischen sind Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel wie zum Beispiel, Bananen, Kaffee, Tee und Schokolade in vielen Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten erhältlich.

"Fairtrade" bedeutet "gerechter Handel": Preise beispielsweise werden so gestaltet, dass Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können, Kinderarbeit ist verboten, strenge Kriterien für Umwelt- und Sozialstandards müssen eingehalten werden.
Um "Fairtrade Town" zu werden, musste auch Ulm fünf Kriterien erfüllen, die vom unabhängigen Verein "Transfair e.V." mit Sitz in Köln überprüft wurden: Unter anderem musste nachgewiesen werden, dass mindestens 22 Einzelhandelsgeschäfte und elf Gastronomiebetriebe in der Stadt Fairtrade-Produkte im Sortiment haben.
In Ulm war diese Hürde leicht zu nehmen: Die Lenkungsgruppe fand mindestens 27 Einzelhandelsgeschäfte und 17 Gastronomiebetriebe, die fair gehandelte Produkte anbieten. Fairtrade-Aktivitäten haben außerdem drei Schulen, vier Vereine und 15 Kirchengemeinden zurückgemeldet. Das Rathaus und viele Einrichtungen der Stadt Ulm verwenden Kaffee, Tee und Säfte aus fairem Handel.
Besonders erfreulich ist das Engagement an Ulmer Schulen. So konnte das St.-Hildegard-Schulzentrum als erste Ulmer Schule den Titel "Fairtrade School" entgegennehmen. Auch die Medien berichten ausführlich über Ulmer Veranstaltungen und Projekte rund um Fairtrade. "Ein gutes Gefühl, Teil einer großen Bewegung zu sein", findet Kirsten Tretter, die Vorsitzende der Steuerungsgruppe und Geschäftsführerin im Ulmer Weltladen.