Grußwort des Oberbürgermeisters

Liebe Ulmerinnen und Ulmer,
"Fairtrade", das ist mehr als nur ein weiteres Qualitätssiegel auf Produkten, die wir im Supermarkt finden. "Fairtrade", das ist eine Initiative, die einen gerechteren und nachhaltigeren globalen Handel anstrebt. Viele der von uns alltäglich konsumierten Waren wie beispielsweise Kaffee, Bananen, Textilien oder Smartphones werden oft unter Lebens- und Arbeitsbedingungen produziert, die für Mensch und Umwelt schädlich sind. "Fairtrade" versucht, daran etwas zu ändern. Gelingen wird das nur, wenn viele sich beteiligen.
Seit 2014 ist Ulm eine „Fair-Trade-Town“. 2024 hat die Stadt Ulm bereits zum vierten Mal in Folge alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt und darf den Titel „Fairtrade-Stadt“ für weitere zwei Jahre tragen.
In Ulm sind fair gehandelte Produkte in zahlreichen Geschäften erhältlich, bieten Betriebe in ihren Kantinen Fairtrade-Kaffee an, organisieren Schulen Verkaufsaktionen und Informationstage, und passen Unternehmen ihre Lieferketten an.
Fairtrade ist ein wirkungsvolles Instrument, das zugleich Produzenten, Umwelt und Konsument*innen zugutekommt. Als Verbraucher*innen können wir durch den bewussten Kauf von Fairtrade-zertifizierten Produkten einen wesentlichen Beitrag zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt leisten.
Martin Ansbacher
Oberbürgermeister Stadt Ulm