Aktuelles

hier ein Veranstaltungstipp der lokalen agenda ulm 21:

wir laden herzlich ein zu einer Betriebsbesichtigung des Biomasseheizkraftwerks Fernwärme Ulm.

am Freitag, den 23.11. um 17 Uhr

Das moderne Ulmer Biomasse-Heizkraftwerk hat ökologischen und ökonomischen Vorzeigecharakter.

Es zählt zu den effizientesten Anlagen Europas mit einem Brennstoffausnutzungsgrad von über 75%. Fossile Brennstoffe werden dabei durch den Brennstoff Holz ersetzt.

Wir bitten um Anmeldung per E-mail unter p.schmitz@ulm.de oder  telefonisch im Agenda-Büro unter Tel: 0731-161 1015 bis Freitag, den 15.11.18

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für den fairen Handel,

unsere Hochschule ist auf dem Weg zur Fairtrade University und ich möchte  Sie im Namen der Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade University“ herzlich zur Auftaktveranstaltung zu uns einladen:

am Mittwoch, den 14. November 2018, um 17.30h in unserer Aula

Unser Rektor, Prof. Dr. Reuter, wird in seiner Einführung die Chancen einer Auszeichnung zu „Fairtrade University“ aufzeigen. Anschließend wird Frau Prof. Dr. Klaschka am Beispiel von Kakao und Schokolade die konkreten Vorteile von fairem Handel illustrieren und zum Schluss können Sie testen, wie Ihnen verschiedene Sorten von Schokolade aus fairem Handel schmecken.

Es würde uns sehr freuen, Sie in der Aula begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist öffentlich, so dass Sie mit Familie und Freunden willkommen sind und die Einladung gerne weiterleiten können.   

Prof. Dr. Ursula  Klaschka

Hochschule Ulm/University of Applied Sciences Ulm

Geschrieben am 23.10.2018

Einladung Gemeinwohl-Ökonomie

am 22. November 2018 um 19.30 Uhr im Ulmer Stadthaus.

Christian Felber, der Mitbegründer der Gemeinwohl-Ökonomie, stellt die Inhalte und Ziele einer neuen Wirtschaftsordnung vor, die auf den gemeinwohl-fördernden Werten Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung basiert. Viele Unternehmen, Kommunen und Bürger unterstützen bereits diesen ergebnisoffenen, partizipativen und lokal wachsenden Prozess (auch in Ulm seit 2016). Alle können mitmachen! Die Bewegung wird als realistisch und zielführend eingeschätzt, gibt Hoffnung und Mut und sucht die Vernetzung mit anderen Initiativen.

Moderiert von Julian Gräfe (SWR-Redaktion Plusminus und Marktcheck) werden im Anschluss an den Vortrag einige Ulmer Gemeinderäte gemeinsam mit Christian Felber diskutieren und erörtern, wie in Ulm eine gemeinwohl-fördernde Umgebung geschaffen werden kann. Welche Rolle die Kommune bei diesem Prozess spielt und wie Unternehmen für Ihre Ausrichtung hin zu mehr Gemeinwohl unterstützt werden können.
Eintritt ist frei. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Ulmer Gemeinderatsfraktionen statt.
Wir danken dem breiten Bündnis von Kooperationspartnern (siehe pdf-Einladung) für die Unterstützung der Veranstaltung.

Peter Steiner + Johannes Miller
Koordinatoren der GWÖ-Regionalgruppe Ulm

Geschrieben am 19.12.2017

Fairteiler

Der Fairteiler ist ein frei zugänglicher Schrank mit eingebautem Kühlschrank, der seit einigen Wochen im Erdgeschoss des HDB steht und dazu dient, dass übriggebliebene Lebensmittel an die Frau/den Mann kommen. Dort können Lebensmittel, die man selbst nicht
(mehr) konsumieren möchte oder kann, einfach eingestellt werden. Zum Beispiel, weil man in den Urlaub fährt und der Kühlschrank noch nicht leer ist; weil so viel Marmelade gekocht wurde, dass man gar nicht alles selbst essen kann; weil man etwas geschenkt bekommen hat, das einem eigentlich gar nicht schmeckt; etc. Auf diese Weise lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Gute Lebensmittel landen nicht im Müll und andere Menschen freuen sich darüber - aus dem Fairteiler können sich nämlich alle einfach bedienen.

Wiederverwenden statt Wegwerfen ist Abfallvermeidung. Deshalb lohnt es sich, den regionalen Tausch- und Verschenkmark der Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) zu nutzen. Jeder kann hier kostenlos und ganz einfach privat tauschen, verschenken und suchen. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte oder andere Gebrauchsgegenstände können hier einen neuen Besitzer finden.

Ziel ist die Förderung der Abfallvermeidung und somit auch der Umweltschutz. Denn: bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden Energie und Rohstoffe verbraucht. Je länger ein Produkt benutzt wird, desto ressourcenschonender ist es.

Hier der Link, mit dem Sie direkt auf den Tausch- und Verschenkmarkt gelangen: http://www.ebu-ulm.de/tauschboerse/tauschboerse.php

Dort gibt es auch eine ausführliche Beschreibung der Vorgehensweise. Die Nutzung ist einfach und unkompliziert - und erfolgversprechend!

Der 1992 gegründete gemeinnützige Verein TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e. V. hat das Ziel, wirtschaftlich benachteiligte Kleinbauern und Arbeiter sowie ihre Familien in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen, sie zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.Der Verein vergibt an Importeure, Verarbeitungsbetriebe und Händler, die bestimmte Kriterien des fairen Handels erfüllen, das Fair-Trade-Siegel für ihre Produkte. Mitglieder sind Organi-sationen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Umwelt, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt zum größten Teil über Linzenzeinnahmen für das Fair-Trade-Siegel.Inzwischen sind Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel wie zum Beispiel, Bananen, Kaffee, Tee und Schokolade in vielen Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten erhältlich.

"Fairtrade" bedeutet "gerechter Handel": Preise beispielsweise werden so gestaltet, dass Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können, Kinderarbeit ist verboten, strenge Kriterien für Umwelt- und Sozialstandards müssen eingehalten werden.
Um "Fairtrade Town" zu werden, musste auch Ulm fünf Kriterien erfüllen, die vom unabhängigen Verein "Transfair e.V." mit Sitz in Köln überprüft wurden: Unter anderem musste nachgewiesen werden, dass mindestens 22 Einzelhandelsgeschäfte und elf Gastronomiebetriebe in der Stadt Fairtrade-Produkte im Sortiment haben.
In Ulm war diese Hürde leicht zu nehmen: Die Lenkungsgruppe fand mindestens 27 Einzelhandelsgeschäfte und 17 Gastronomiebetriebe, die fair gehandelte Produkte anbieten. Fairtrade-Aktivitäten haben außerdem drei Schulen, vier Vereine und 15 Kirchengemeinden zurückgemeldet. Das Rathaus und viele Einrichtungen der Stadt Ulm verwenden Kaffee, Tee und Säfte aus fairem Handel.
Besonders erfreulich ist das Engagement an Ulmer Schulen. So konnte das St.-Hildegard-Schulzentrum als erste Ulmer Schule den Titel "Fairtrade School" entgegennehmen. Auch die Medien berichten ausführlich über Ulmer Veranstaltungen und Projekte rund um Fairtrade. "Ein gutes Gefühl, Teil einer großen Bewegung zu sein", findet Kirsten Tretter, die Vorsitzende der Steuerungsgruppe und Geschäftsführerin im Ulmer Weltladen.