Aktuelles

am Freitag, den 26.10.2018 um 17.00 Uhr

"weniger ist mehr" dieses Motto ist nicht nur der Leitsatz des Architekten, sondern auch der des Brenners Daniel Rössle. Je mehr man kann, umso mehr kann man weglassen. Reife, handverlesene Früchte aus der Gegend rund um Seißen, überwiegend von sehr alten Obstbäumen und Sorten, bilden die Grundlage seiner Brände und Liköre.

Herr Rößle zeigt uns seine Brennerei und erläutert die Verfahren rund um die Obstverarbeitung und das Brennen. Treffpunkt an der Brennerei, Wörthstraße 4 in Blaubeuren-Seißen.

Liebe Mitglieder im AK ulm regional & fair, liebe Partnerinnen und Partner der Fairtrade-Stadt Ulm,

kurz vor der Sommerpause möchte ich mich mit einem Terminausblick und einem Aufruf zur Mitwirkung bei Ihnen melden. Bereits auf unserem letzten Treffen im Mai hatten wir angesprochen, dass am

Samstag, den 29. September ab 15 Uhr im EinsteinHaus

wieder eine Veranstaltung zum Thema "Faire Mode in Ulm" stattfinden wird. Inzwischen kann ich genaueres zum Programm mitteilen:

15 bis 17 Uhr Workshop "Future Fashion" der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit

17 bis 19 Uhr Kleidertauschbörse und Markt für faire Mode und regionale Produkte

ab 19.30 Uhr Modenschau des Ulmer Weltladens

Der Workshop ist kostenlos; hierfür laden wir herzlich zur Teilnahme ein. Details folgen noch.

Für den Markt für faire Mode und regionale Produkte, der im 1. OG des EinsteinHauses stattfinden soll, suchen wir Mitwirkende. Dabei wollen wir uns dieses Jahr nicht nur auf faire und nachhaltige Mode beschränken, sondern auch Lebensmittel und andere Produkte einbeziehen, die aus der Region stammen und/oder unter fairen Bedingungen erzeugt und gehandelt werden. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Produkte hier präsentieren, gerne auch mit kleinen Kostproben von Speisen und Getränken. Für Ihre Präsentation können wir einen Tisch zur Verfügung stellen.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir.  Ich würde mich über Ihre Mitwirkung sehr freuen.

Petra Schmitz, Stadt Ulm - Agenda-Büro, Tel. 0731-161-1015

am Donnerstag, 22.11.2018 im Stadthaus Ulm

mit dem Wiener Publizisten und Initiator Christian Felber

Details hier: http://www.unw-ulm.de/index.php/2018/08/19/christian-felber-die-gemeinwo...

am Samstag, 17.10.2018 imEinsteinhaus, Kornhausplatz 5

Termin bitte schon notieren, Details werden noch rechtzeitig bekannt gegeben. Näheres zum ULmer Netz: www.ulmer-netz.org

am Donnerstag, 11.10.2018, 10.00 - 16.30 Uhr

im Stadthaus Ulm. Details hier: https://www.duh.de/f-synergiewende/anmeldung-zur-fachveranstaltung/

Veranstalter: Deutsche Umwelthilfe

Das Genfrei-Bündnis wird 10 Jahre alt - und feiert mit einem spannenden Vortrag:

am Dienstag, den 9. Oktober, 19.30 Uhr im Haus der Begegnung

mit Dr. Felix Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg

Wohin steuert die Landwirtschaft? Die Zukunft liegt in stabilen Systemen!

ab 18 Uhr Ökomarkt

Details hier: http://www.unw-ulm.de/index.php/2018/03/21/die-zukunft-der-landwirtschaft/

Geschrieben am 19.12.2017

Fairteiler

Der Fairteiler ist ein frei zugänglicher Schrank mit eingebautem Kühlschrank, der seit einigen Wochen im Erdgeschoss des HDB steht und dazu dient, dass übriggebliebene Lebensmittel an die Frau/den Mann kommen. Dort können Lebensmittel, die man selbst nicht
(mehr) konsumieren möchte oder kann, einfach eingestellt werden. Zum Beispiel, weil man in den Urlaub fährt und der Kühlschrank noch nicht leer ist; weil so viel Marmelade gekocht wurde, dass man gar nicht alles selbst essen kann; weil man etwas geschenkt bekommen hat, das einem eigentlich gar nicht schmeckt; etc. Auf diese Weise lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Gute Lebensmittel landen nicht im Müll und andere Menschen freuen sich darüber - aus dem Fairteiler können sich nämlich alle einfach bedienen.

Wiederverwenden statt Wegwerfen ist Abfallvermeidung. Deshalb lohnt es sich, den regionalen Tausch- und Verschenkmark der Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) zu nutzen. Jeder kann hier kostenlos und ganz einfach privat tauschen, verschenken und suchen. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte oder andere Gebrauchsgegenstände können hier einen neuen Besitzer finden.

Ziel ist die Förderung der Abfallvermeidung und somit auch der Umweltschutz. Denn: bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden Energie und Rohstoffe verbraucht. Je länger ein Produkt benutzt wird, desto ressourcenschonender ist es.

Hier der Link, mit dem Sie direkt auf den Tausch- und Verschenkmarkt gelangen: http://www.ebu-ulm.de/tauschboerse/tauschboerse.php

Dort gibt es auch eine ausführliche Beschreibung der Vorgehensweise. Die Nutzung ist einfach und unkompliziert - und erfolgversprechend!

Der 1992 gegründete gemeinnützige Verein TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e. V. hat das Ziel, wirtschaftlich benachteiligte Kleinbauern und Arbeiter sowie ihre Familien in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen, sie zu fördern und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.Der Verein vergibt an Importeure, Verarbeitungsbetriebe und Händler, die bestimmte Kriterien des fairen Handels erfüllen, das Fair-Trade-Siegel für ihre Produkte. Mitglieder sind Organi-sationen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Umwelt, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt zum größten Teil über Linzenzeinnahmen für das Fair-Trade-Siegel.Inzwischen sind Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel wie zum Beispiel, Bananen, Kaffee, Tee und Schokolade in vielen Einzelhandelsgeschäften und Supermärkten erhältlich.

"Fairtrade" bedeutet "gerechter Handel": Preise beispielsweise werden so gestaltet, dass Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können, Kinderarbeit ist verboten, strenge Kriterien für Umwelt- und Sozialstandards müssen eingehalten werden.
Um "Fairtrade Town" zu werden, musste auch Ulm fünf Kriterien erfüllen, die vom unabhängigen Verein "Transfair e.V." mit Sitz in Köln überprüft wurden: Unter anderem musste nachgewiesen werden, dass mindestens 22 Einzelhandelsgeschäfte und elf Gastronomiebetriebe in der Stadt Fairtrade-Produkte im Sortiment haben.
In Ulm war diese Hürde leicht zu nehmen: Die Lenkungsgruppe fand mindestens 27 Einzelhandelsgeschäfte und 17 Gastronomiebetriebe, die fair gehandelte Produkte anbieten. Fairtrade-Aktivitäten haben außerdem drei Schulen, vier Vereine und 15 Kirchengemeinden zurückgemeldet. Das Rathaus und viele Einrichtungen der Stadt Ulm verwenden Kaffee, Tee und Säfte aus fairem Handel.
Besonders erfreulich ist das Engagement an Ulmer Schulen. So konnte das St.-Hildegard-Schulzentrum als erste Ulmer Schule den Titel "Fairtrade School" entgegennehmen. Auch die Medien berichten ausführlich über Ulmer Veranstaltungen und Projekte rund um Fairtrade. "Ein gutes Gefühl, Teil einer großen Bewegung zu sein", findet Kirsten Tretter, die Vorsitzende der Steuerungsgruppe und Geschäftsführerin im Ulmer Weltladen.